Keyvisual Verfahrensablauf

Verfahrensablauf

Durchsuchung

Manchmal erfahren Sie davon, dass gegen Sie wegen Steuerhinziehung ermittelt wird, erst wenn die Steuerfahndung mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür steht. In dieser Situation ist es wichtig Ruhe zu bewahren und keine Angaben zur Sache zu machen. Setzten Sie sich sofort mit uns als Spezialisten in Verbindung.

Vernehmung

Oft werden Sie sofort zur Vernehmung geladen. In dieser Situation empfehlen wir, uns sofort zu kontaktieren. Nach einer kurzen Besprechung der Sachlage werden wir bei der Ermittlungsbehörde Akteneinsicht beantragen. Der Vernehmungstermin wird zunächst aufgehoben.

Ermittlungsverfahren

In Steuerstrafsachen ermittelt die Finanzverwaltung in der Regel selbst. Innerhalb der Finanzverwaltung sind hier spezialisierten Finanzämter für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung zuständig.

Im Ermittlungsverfahren ist es wichtig, keine Aussage zu machen, bevor Einsicht in die Akte genommen wurde. Denn die Ladung oder der Durchsuchungsbefehl enthalten stets nur eine kurze Beschreibung der vorgeworfenen Tat, so dass Sie zunächst gar nicht wissen, warum Sie im Detail beschuldigt werden. Vor allem wissen Sie nicht, welche Informationen die Ermittler bereits haben und welche man hofft von Ihnen zu bekommen. Erst wenn wir uns anhand der Ermittlungsakte ein Bild von dem Verfahrensstand gemacht haben, können wir Sie kompetent beraten.

Nach einer ausführlichen Erörterung der Sach- und Rechtslage mit Ihnen verfassen wir eine Stellungnahme zu den Strafvorwürfen und übernehmen die Kommunikation mit der Ermittlungsbehörde.

Einstellung

Wenn sich die Vorwürfe als unbegründet herausstellen, wird das Verfahren gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt. Eine Einstellung ist aber auch möglich, wenn Ihre Schuld gering ist und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht (§ 153 StPO). In diesem Fall erwartet Sie keine Strafe und es erfolgt keine Eintragung in das Führungszeugnis.

In den Fällen, in denen die Schuld des Täters zwar nicht ganz gering aber dennoch nicht erheblich ist, kommt die Einstellung nach § 153a StPO gegen eine Geldauflage in Betracht. Das bedeutet, dass Sie eine bestimmte Geldsumme als Auflage zahlen müssen und erst nach vollständiger Zahlung das Verfahren eingestellt wird.

Gerichtliches Verfahren

Wenn keine Einstellung im Ermittlungsverfahren möglich war, wird das Verfahren an das Gericht weitergeleitet. In dem gerichtlichen Verfahren werden Rechts – und Tatfragen erneut erörtert und Beweise erhoben. Eine Einstellung mit oder ohne Geldauflage ist auch im gerichtlichen Verfahren möglich. Im Falle der Verurteilung wird eine Geld- oder Freiheitsstrafe ausgesprochen. Die Höhe der Strafe hängt nicht zuletzt auch von der Verteidigungsstrategie ab, die wir gemeinsam erörtern und entwickeln.


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