Keyvisual Steuer-CD

Steuer-CD

Im Laufe des vergangenen Jahres haben vor allem nordrhein-westfälische, aber auch Finanzbehörden aus anderen Bundesländern sog. Steuer-CDs aus der Schweiz angekauft. Dies hat ein großes mediales Echo hervorgerufen. Durch den Datenkauf sollen Steuerhinterziehungen in vielfacher Millionenhöhe aufgedeckt worden sein. Kritische Stimmen erhoben rechtsstaatliche Bedenken gegen den Ankauf von Daten durch deutsche Steuerbehörden. Auch garantiere der Ankauf der Daten-CDs nur eine lückenhafte Aufdeckung von Steuersünden. Wie auch immer man dazu steht: Der Ankauf solcher Daten durch den inländischen Fiskus ist längst gängige Praxis geworden. Zahlreiche Strafverfahren wurden und werden auch jetzt noch aufgrund dieser Daten durch die Strafverfolgungsbehörden eingeleitet.

Die Fachanwälte von Steuerstrafrecht24.de haben bislang im Rahmen von Steuerstrafverfahren Datensätze aus den Steuer-CDs von Kunden der Credit Suisse AG, der luxemburgischen Bank HSBC Trinhaus & Burkhardt International SA sowie der UBS AG sichten können. Diese Datensätze wiesen durchaus unterschiedliche Qualität auf. Darüber hinaus sind laut Informationen der Finanzverwaltung auch Datensätze zu Kunden der Bank Julius Bär AG angekauft worden.

In keinem der von uns betreuten Steuerstrafverfahren kam es zu einer Verurteilung ohne Bewährung. Die von uns aufgeführten sogenannten Strafmilderungsgründe konnten zugunsten der Steuerpflichtigen vollumfänglich berücksichtigt werden.